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1. Der Mais

Zutat Nummer 1: MaissilageDas Biogaskraftwerk der Stadtwerke Bielefeld wird zu 70 Prozent mit Mais gefüttert. Dabei verwendet man nicht nur die Maiskörner oder den Maiskolben, sondern die ganze Pflanze. Sie wird klein gehäckselt und dann im Silo luftdicht haltbar gemacht.
Das Endprodukt nennt man Maissilage.

Soo viel Mais...

In diesen großen Fahrsilos wird die Maissilage gelagert.
Jeden Tag werden mit dem Teleskoplader mehrere Fuhren in den Feststoffdosierer geschüttet. Das ist der große Kasten mit der Leiter dran (fahre mit der Maus über das Bild). Der Feststoffdosierer ist so etwas wie ein gigantischer Messbecher. Von hier aus wird der Mais 48 mal am Tag in die Biogasanlage befördert.
Ratz fotografiert

Oink oink ;)

 

2. Die Gülle

Auf dem benachbarten Bauernhof leben viele Schweine, die eine Menge Kot und Urin produzieren. Diese Gülle der Schweine wird in einem großen, unterirdischen Vorratsbehälter gesammelt und über ein Rohr in die Anlage gepumpt.

Die "Zutaten" für die Biogasanlage bestehen aus mindestens30 Prozent Gülle und 70 Prozent Maissilage.

Man könnte meinen, dass es an so einer Biogasanlage deshalb ganz schön stinken müsste, das tut es aber nicht. Denn gerade die stinkenden Gase will man ja mit der Anlage einfangen!

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