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Interview mit einer echten Stadtbahnfahrerin

Frau Glienke

 

Das ist Regina Glienke!
Sie fährt Stadtbahnen in Bielefeld.

StadtbahnRatz3,

Frau Glienke, wie wird man Stadtbahnfahrerin?

Dazu braucht man zunächst den "normalen" Führerschein, der ist Voraussetzung. Dann habe ich bei moBiel eine besondere Fahrschulausbildung gemacht, die 3 Monate dauerte. So habe ich die "Berechtigung zum Führen einer Stadtbahn" erworben.

Wie viele Kolleginnen und Kollegen haben Sie?

300 sind wir! 71 Stadtbahnfahrerinnen und -fahrer, 155 Busfahrerinnen und -fahrer, und 74 Allroundfahrerinnen und -fahrer, die Bus und Stadtbahn fahren können.

Betriebshof nachts

Wie sind die Arbeitszeiten für Fahrer?

Wir arbeiten je 4 Tage hintereinander und haben dann abwechselnd einen oder zwei Tage frei. Wir arbeiten im Schichtdienst und wechseln dabei zwischen Spät-, Mittel und Frühdienst. Beim Frühdienst ist zum Beispiel um 4.06 Uhr der Beginn meiner Arbeitszeit und um 12.28 Uhr fahre ich zurück auf den Betriebshof.

Wo beginnen Sie Ihren Dienst?

Entweder auf dem Betriebshof in Sieker, wo alle Stadtbahnen über Nacht "ruhen" oder am Jahnplatz, das ist ein zentraler Ablösepunkt für uns Fahrer. In Sieker ist das so genannte "Depot". Als "Depot" bezeichnet man das "Zuhause" für alle Stadtbahnwagen.

Frau Glienke füllt den Tachoaufkleber aus.
Wenn ich den Dienst antrete, notiere ich die Uhrzeit und den Kilometerstand auf einer Karte, dem sogenannten Tachoaufkleber.

 

Fahrerzettel
Ich trage hier wichtige Informationen zu den gefahrenen Kilometern, den Kilometerstand sowie meinen Namen ein.

Fahrerwechsel

 

Und wie läuft das, wenn Sie einen Fahrer am Jahnplatz ablösen?

Wenn ich eine Bahn von einem Kollegen übernehme ist es üblich, dass der abgelöste Fahrer einen kurzen Lagebericht gibt: Was steht gerade heute auf der Strecke an? (z.B. eine Baustelle), ist mit der Stadtbahn alles in Ordnung, oder funktioniert etwas (z.B. ein Entwerter) nicht richtig.