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Der Fall der Fälle: Stromausfall!

ratz_fragend
Früher waren Stromausfälle ein echtes Problem. Heute hat man im Rathaus vorgesorgt:

Es gibt eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, kurz "USV". Damit kann ein Stromausfall eine halbe Stunde überbrückt werden.
Du kannst Dir das so vorstellen wie einen ganz dicken, großen Akku-Pack!

Und was passiert, wenn der Strom ausfällt?



Und wenn der Strom im Haus nach einer halben Stunde noch immer nicht wieder da ist, springt der Diesel im Keller ein! Er versorgt dann die Rechneranlagen der Stadt mit Strom. Er arbeitet wie ein Dieselmotor in einem Auto, läuft also mit Dieselkraftstoff. Im Gegensatz zu einem Auto treibt diese Maschine nicht das Fahrzeug an, sondern einen Stromgenerator. Dieser Motor hat einen Tank für den Dieselkraftstoff und muss immer neu aufgetankt werden. Ansonsten bliebe er stehen, sobald er kein "Futter" mehr hat.

Ein bisschen Geschichte...

1964 startete die Datenverarbeitung der Stadtverwaltung mit Lochmaschinen bei den Stadtwerken.

1973 wurde das Rechenzentrum des Rathauses eingerichtet. Es hatte seinen Sitz zunächst noch im Anbau des Alten Rathauses. Damals gab es Bildschirmarbeitsplätze, mit denen man auf den Großrechner gucken konnte, mehr noch nicht.

1983 Seit November 1983 ist das Rechenzentrum in den jetzigen Räumen, im Erdgeschoss des Neuen Rathauses.

1991 gab es insgesamt 40 PCs im Rathaus.

2004 Und heute sind es 3.000!

 

Linktipp:

  • Interessierst Du Dich für Computer? Schau mal, wie alles begann und wie die ersten Rechner aussahen!