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Herr Arnold von den Stadtwerken war mit auf dem Dach der Schüco-Arena

Schietwetter, brrr

 

Herr Arnold von den Stadtwerken zeigt Ratz die Solarmodule der Fotovoltaik-Anlage. Die Sonne wollte sich an dem Tag leider nicht zeigen.

Ein Wechselrichter
Der Gleichstrom, den die Solarmodule produzieren, wird weitergeleitet an die Wechselrichter. Das sind diese kleinen Kisten unter den Solarmodulen. Jeweils 25 Module sind an einen Wechselrichter angeschlossen. Sie wandeln den Gleichstrom in Wechselstrom um, wie er auch zu Hause aus der Steckdose kommt.

Wie viele Wechselrichter hat die Anlage?

900 Module, davon jeweils 25 Module an einem Wechselrichter bedeutet:
900 geteilt durch 25 = 36 Wechselrichter auf dem Dach!


Die Kabel zum Datenlogger
Schließlich landen die dicken Stromkabel aus den Wechselrichtern vom Dach in einem kleinen Technikraum unten im Gebäude.

Dort steht der „Sunny Boy Control“. Das ist ein sogenannter Datenlogger (Englisch: Log = Protokoll). Mit diesem Gerät kann man genau sehen, wie viel Strom die einzelnen Wechselrichter umgewandelt haben. So kann man auf einen Blick erkennen, ob alle Solarmodule funktionieren.


Von hier gehts direkt zum nächsten Fernseher ;)
Schließlich wird der Strom von hier aus in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Aber nur, wenn die Solarzellen insgesamt eine Spannung von mehr als 230 Volt produzieren. Nachts oder bei schlechtem Wetter wird kein Strom produziert. Dann verbraucht die Anlage sogar ein klein wenig Strom.

An der Schüco-Arena gibt es eine große Anzeigetafel, auf der man erkennen kann, wie viel Strom die Solarzellen gerade erzeugen. Im Durchschnitt kann die Anlage etwa 35 Haushalte mit Strom versorgen.

Ratz fragt nachWarum sind die Solarzellen oben auf dem Dach des Fußballstadions?
Je mehr Solarzellen und je besser das Wetter, um so mehr Strom wird produziert. Auf dem Dach der Schüco-Arena gibt es viel Platz für jede Menge Solarzellen. Außerdem gibt es hier keine hohen Bäume oder Häuser, die einen Schatten auf die Solarzellen werfen könnten. Nur am Wetter lässt sich nichts ändern. Stünde diese Anlage in der Sahara, würde sie im Durchschnitt wohl mehr als doppelt so viel Strom erzeugen!

Aha!

 

Gibt es noch mehr Fotovoltaik-Anlagen in Bielefeld?
Ja, es gibt zum Beispiel noch eine Anlage auf dem Dach der Verkehrsbetriebe in Sieker und eine am Sennestadt-Bad. Außerdem betreiben die Stadtwerke Bielefeld noch eine weitere große Fotovoltaik-Anlage in Calbe, das ist in der Nähe von Magdeburg.