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Was bedeutet es, die zu "steuern"?

Regler in der Gaswarte
Manches wird von Hand gesteuert, anderes läuft automatisch über die Steuerungscomputer. Der Computer hilft uns bei der Berechnung der Gasmengen, aber das Einstellen der Mengen machen wir von Hand mit Reglern.

 

Ratz

Kommt das Gas nicht einfach aus der Leitung und fließt?
Was ist da zu regeln?

Wir steuern den Druck. Der Gas-Verbrauch ändert sich tagsüber ständig. Zum Beispiel steigt er stark, wenn morgens die Heizungen Zuhause angehen. Abends, wenn die Menschen schlafen gehen, schalten sie die Heizung ab und der Gas-Verbrauch sinkt. Tagsüber ist der Verbrauch also viel größer als nachts, und deshalb müssen wir den Druck regeln. Die größte Gasabnahme ist in den Morgenstunden ab 6 Uhr bis etwa 9 Uhr und dann abends bis 21 Uhr. Ab 22 Uhr geht der Verbrauch stark zurück.

Der Kugelspeicher in Sennestadt

 

Was tun Sie, wenn morgens der Verbrauch steigt?

Wenn der Gas-Verbrauch steigt, fällt der Druck im Netz. Dann sorgen wir dafür, dass mehr Gas eingespeist wird, um den Druck zu halten. Dazu öffnen wir die Gas-Übernahmestationen, die weiteres Gas ins Netz einspeisen.
Das Gas, was dann noch fehlt, nehmen wir aus unseren Speichern. Entweder aus dem Hochdruck- oder aus dem Niederdruckspeicher.

 

Ratz

Was sind "Hochdruck-" und "Niederdruckspeicher"?

In "Hochdruckspeichern" wird Erdgas unter hohem Druck gespeichert, mit etwa 16 bar. Die beiden Kugelspeicher in Vilsendorf und Sennestadt sind Hochdruckspeicher.
In "Niederdruckspeichern" wird Erdgas unter niedrigem Druck gespeichert, mit etwas 0,02 bis 0,04 bar. Unser Niederdruckspeicher steht in den Heeper Fichten.

 

Ratz

Wie viele Stationen haben Sie hier im Blick?

Wir steuern rund zehn Stationen direkt. Aber wir überwachen viel mehr, etwa 160.

 

Jetzt gucke ich mir den Arbeitsplatz von Herrn Zwiener mal genauer an!