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Wie machen Sie das? Wie pflegt man eine Sammlung?

Die wichtigste Grundlage ist, dass man eine geordnete Sammlung hat, die heutzutage per Computer erfasst wird.
Schon beim Sammeln ist es wichtig, immer aufzuschreiben, woher und aus welchen Erdschichten ein Stück stammt, damit man es zuordnen kann.

Steine mit Lupe genau betrachten

 

Bei weiterer Untersuchung erkennt der Geologe noch mehr Einzelheiten über seine Entstehung. Oft sind da auch Fossilien, das sind versteinerte Reste von Tieren oder Pflanzen, die vor Jahrmillionen im Meer oder auf Land gelebt haben und einiges über die Entwicklung der Erde verraten.

Für eine solche Auswertung braucht man meist viele Gesteinsproben aus verschiedenen Erdschichten und Gegenden. Oft ist aber auch ein einziges Stück sehr wertvoll, z.B. besonders schöne Mineralien oder sehr gut erhaltene Fossilien. Solche Prachtstücke werden natürlich bevorzugt präsentiert.

Herr Cefrim

 

Der andere Teil meiner Arbeit hat weniger mit Geologie zu tun, ist aber genau so wichtig. Da geht es um Organisation einer Ausstellung bis sie fertig aufgebaut ist oder Planung, Vorbereitung und Durchführung verschiedener Veranstaltungen, die vom namu angeboten werden.

Zum Glück muss ich aber alles nicht alleine machen, beim namu sind viele engagierte Mitarbeiter, die mir dabei helfen.

Viele schöne Steine, Mineralien und Fossilien

Wie viele Stücke (Exponate) sind in der Sammlung des Museums?

Die geologische Sammlung umfasst Steine, Mineralien und Fossilien, insgesamt etwa 150.000! Die genaue Anzahl weiß keiner so genau, daran arbeiten wir noch. Bei einer Ausstellung können wir in unserem kleinen Museum ein paar Hundert davon zeigen.

Es geht aber nicht nur ums Ausstellen, sondern auch um das Bewahren dieser Objekte für weitere Generationen und für Forschungen. Das ist auch eine Hauptaufgabe von Museen, so wie man auch privat wichtige Dokumente aufhebt und schützt.


Linktipp zur Geologie: