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Der Brennstoff Holz für ein Heizkraftwerk

Ratz mit Schutzhelm
In vielen Heizkraftwerken werden Kohle, Erdöl oder Gas verbrannt. All das sind fossile Brennstoffe und die haben einen Nachteil: Sie sind endlich und irgendwann aufgebraucht.

Ein Heizkraftwerk kann auch mit anderen Brennstoffen beheizt werden, z.B. mit Holz.
Holz ist ein nicht-fossiler Brennstoff und gehört zu den erneuerbaren, den so genannten regenerativen Energien.
Holz erneuert sich stets selbst. Denn Holz wächst immer wieder nach.
Man muss aber dafür Sorge tragen, dass das Holz auch im gleichen Umfang nachwächst, wie man es verbraucht und im Holzheizkraftwerk zur Energiegewinnung nutzt. Sonst gäbe es bald keine Wälder mehr.

Bäume
Ein Beispiel: Wenn Du jedes Jahr fünf Bäume benötigen würdest, um Dein Haus zu heizen, müsstest Du dafür sorgen, dass auch jedes Jahr mindestens fünf Bäume wieder nachwachsen. Wenn Dir das gelingt, hast Du einen Kreislauf geschaffen, in dem Dir das Holz nicht ausgeht. Wenn Du Dich allerdings nicht darum kümmerst, dass mindestens genauso viele Bäume nachwachsen, wie Du für das Feuer brauchst, warst Du nachlässig. Dann wirst Du nur so lange mit Holz heizen können bis alle Bäume verbrannt sind. Danach gäbe es keine Bäume und kein Heizmaterial mehr.

 

Das wäre sehr schade


Holz hat eine weitere nützliche Eigenschaft. Die Verbrennung von Holz gilt als klimaneutral. Was heißt das? Man geht davon aus, dass bei der Verbrennung von Holz nur der gleiche Anteil an CO² freigesetzt wird wie das Holz während seines Wachstums zuvor der Umgebung entzogen und in sich gespeichert hat.

Linktipp: Mehr zu CO² erfährst Du in der Weltzeugkiste von Kidsville.

Ratz

 

Ein Holzheizkraftwerk ist also ein Heizkraftwerk, in dem mit Holz geheizt wird, um Strom und Wärme zu erzeugen.
Wie genau das geht? Das erfährst Du auf den nächsten Seiten!


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