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Restholz, Holzhackschnitzel und LKWs

Wald

Nur Holzabfall wird verwendet

Das Holzheizkraftwerk der Stadtwerke in Bielefeld wird mit Waldrestholz befeuert. Waldrestholz nennt man das Holz, für das nach einem Holzeinschlag oder einer Rodung keine weitere Verwendung besteht. Diese Reste, wie zum Beispiel Baumkronen oder Äste, würden ansonsten im Wald liegen bleiben. Es wird also kein Baum extra für das Heizkraftwerk in Bielefeld gefällt.
Pro Baum, der in der Forstwirtschaft verwertet wird, fallen etwa 10 bis 20 % Restholz an.

Restholz kann aber auch aus den Bäumen, die bei einem Sturmschaden umgefallen sind, gewonnen werden.
Das Restholz, das im Bielefelder Holzheizkraftwerk verfeuert wird, kommt aus den Wäldern im Umkreis von etwa 100 Kilometern.

Schnitzel

Holzhackschnitzel - Häcksel, häcksel, häcksel

Bevor es zum Holzheizkraftwerk Bielefeld gefahren wird, wird es zunächst aus dem Wald geholt und in einem Spezialgerät zerkleinert. Es wird gehäckselt, so dass "Holzhackschnitzel" entstehen.

Das sieht dann so ähnlich aus wie grober Mulch. Mulch wird oft in Gärten auf den Boden gestreut, damit nicht so viel Unkraut wächst.

 

 

LKW-Ladungen

Insgesamt werden in Bielefeld im Jahr 25.000 Tonnen von dem Restholz für den Betrieb des Holzheizkraftwerks benötigt. Dafür müssen jeden Tag durchschnittlich 5 große LKW-Ladungen mit Restholz angeliefert werden. Das sind 90 bis 100 Tonnen Hackschnitzel und entspricht dem Restholz von 100 großen Bäumen.

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