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Die Reste der Feuerung: Asche und Rauchgase

Vier Dinge bleiben am Ende im Holzheizkraftwerk übrig:

  1. Energie, in Form von Wärme
  2. Energie, in Form von Strom
  3. Asche
  4. Rauchgas

Aus der durch das Restholz eingesetzten Energie werden etwa 20% Strom und 70% Fernwärme gewonnen. Die übrigen 10 % können nicht weiter genutzt werden.

Rostasche

Bisher hast Du erfahren, wie die Wärme genutzt wird, die beim Verbrennen der Holzschnitzel entsteht.
Welche Abfallstoffe entstehen beim Verbrennen des Restholzes und was passiert mit ihnen?

Die Rostasche

Die Holzhackschnitzel verbrennen auf einem Rost. Ähnlich wie Du es vom Kamin- oder Lagerfeuer kennst, bleibt auch hier etwas übrig: Die Rostasche! Sie heißt so, weil sie durch den Vorschubrost hindurch nach unten fällt.

Sie ist unbelastet und unbedenklich, eigentlich reiner Dünger. Trotzdem wird sie nicht der Natur, sondern dem Straßenbau zugeführt, denn die Asche kann nicht so einfach im Wald verteilt werden, dafür gibt es keine Maschinen. Und sie von Hand zwischen den Bäumen zu verteilen, wäre zu aufwändig.

Reinigungsanlagen

Rauchgase & Filterasche

Neben der Rostasche entstehen durch die Feuerung Rauchgase. Sie gelangen in die Rauchgasreinigung und werden mehrfach gefiltert. Erst danach dürfen sie über den Schornstein nach draußen.
Die Asche, die aus den Verbrennungsabgasen herausgefiltert wird, nennt sich Filterasche. Sie fällt unter die so genannte Feinstaubverordnung. Denn die Filterasche ist so fein, dass sie durch Einatmen in die Lunge gelangen kann. Das wäre gesundheitsschädlich. Damit dies nicht geschieht, wird sie sorgfältig aufbewahrt und später in Bergwerkstollen gelagert.

Von den 100 Tonnen (= 100.000 kg) Restholz, die pro Tag verbrannt werden, bleiben gerade einmal 1.000 kg (= 1 Tonne) Asche übrig. Davon sind 800 kg Rostasche und 200 kg Filterasche.

Ratz

 

"Ein Holzheizkraftwerk bietet also einige Vorteile. Das Brennmaterial kann nachwachsen, das Klima wird nicht so negativ beeinflusst. Gut, dass man damit an unsere Umwelt denkt und ein Teil des Bielefelder Stroms und der Fernwärme in einem Holzheizkraftwerk hergestellt wird."


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