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"Wir gehen fit in die Zukunft!" - Aber wie?

Ein weiteres Thema, das mit Kindern zu tun hat und mit dem ich mich beschäftige, ist Kinder und gesunde Ernährung.

Was hat denn Ernährung mit Demographie zu tun?

Ziemlich viel: In Deutschland werden immer weniger Kinder geboren. Gleichzeitig leben die Menschen immer länger. Umso wichtiger ist es, dass sie gesund und fit bleiben. Der Grundstein für Fitness und Gesundheit wird schon in der Kindheit gelegt. Darum möchte ich euch ermutigen einmal darüber nachzudenken, was ihr den ganzen Tag über so alles esst und wie es mit Bewegung aussieht. Mal ganz davon abgesehen, dass gutes Essen einfach lecker schmeckt und Sport viel Spaß macht. Mehr dazu erfahrt ihr auf der nächsten Seite.

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Fit in die Zukunft!

Nudeln, Pizza oder Eis - das mögt ihr bestimmt alle gern. Trotzdem wollen die Erwachsenen, dass Du auch Obst, Gemüse, Brot und viele andere Dinge isst. Das nervt manchmal, hat aber einen guten Grund. Denn nur wenn Du abwechselungsreich isst, bekommt Dein Körper alle wichtigen Nährstoffe. Dann fühlst Du Dich wohl und Dein Körper kann gut funktionieren. Du bist, was Du isst - so heißt es. Für die KiGGS-Studie wurden Kinder untersucht...
Das bedeutet, wenn Du Dich gesund ernährst, bist Du auch fit und gesund.


Allerdings sind viele Kinder gar nicht gut ernährt. Sie essen zu fette Sachen, zu viel Süßes und zu einseitig. Das haben Wissenschaftler vom Robert-Koch-Institut festgestellt. Die Ergebnisse ihrer Arbeit haben sie in einer Studie zusammen gefasst, der so genannten KiGGS-Studie. Die Wissenschaftler haben zum Beispiel herausgefunden, dass schon im Kindergarten fast jedes zehnte Kind zu dick ist. In der Altersgruppe von 11 bis 13 Jahren hat schon jedes fünfte Kind zu viel Fett auf den Rippen.


...und von Ärzten befragt.
Manchmal entstehen durch Übergewicht später Krankheiten wie Herz-Kreislaufprobleme, Diabetes oder Bluthochdruck. Es gibt aber auch Kinder, die zu wenig essen und sehr dünn sind. Auch das ist nicht gesund. "Fit in die Zukunft" sieht anders aus.

Egal ob Du zu dünn, zu dick oder normalgewichtig bist - Du kannst jederzeit damit anfangen, fitter zu werden. Und das macht sogar Spaß.

Einige Beispiele:

  • Du lernst kochen: Dazu gehören leckere Rezepte und ein Einkaufsplan, dann kann es losgehen mit dem Ausprobieren. Vielleicht gibt es in Deiner Schule eine Koch-AG?
  • Du informierst Dich: Dazu gehören Kochbücher, vielleicht das Internet, ein Besuch auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt.
  • Du entdeckst das Essen neu: Achte einmal ganz bewusst auf den Geschmack von Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch. Rieche, wie ein Apfel oder eine Erdbeere duftet, bevor Du sie in den Mund steckst. Vielleicht interessiert Dich ja auch, was sich in den Lebensmitteln versteckt: Vitamine, Eiweiß, Fett oder Kohlehydrate.
  • Du bewegst Dich: Dazu gehören Spiel und Spaß mit Freundinnen und Freunden, ein Besuch im Sportverein oder Schwimmbad, Fahrradfahren oder Skaten. Oder frag Deine Sportlehrerin oder Deinen Sportlehrer, ob sie Dir einen Sportverein empfehlen können!
  • Dir fällt bestimmt noch mehr ein...


 

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Ich mag Obst und Gemüse!


Und wer kümmert sich um das Thema Gesundheit im Rathaus?

Im Rathaus arbeitet auch Frau Ritschel. Als Gesundheitsdezernentin ist sie sozusagen die „Ober-Chefin“ des Gesundheitsamtes. Gemeinsam mit der Leiterin des Gesundheitsamtes und den anderen Ärztinnen, Ärzten und Beschäftigten dort kümmert sie sich darum, dass es allen Menschen in Bielefeld gesundheitlich gut geht. Mit ihr haben wir ein Interview geführt. Dort verrät sie uns, was sie gerne isst und wie sie sich fit hält.

Ratz

 

Klick weiter zum Interview!

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