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Im Wasserbehälter

Wassereinlaufrohr
Das Edelstahl-Rohr mit den vielen Löchern im t-förmigen Rohr darauf, ist das Einlaufrohr. Dort läuft das Wasser von unserer Wasserwerk-Nordfassung und den Tiefbrunnen 3 und 6 ein.

Verbindung zur Vorkammer
Dieses Rohr ist die Verbindung zur Vorkammer vom neuen Behälter. Über die Vorkammer wird der neue Behälter mit Wasser gefüllt. Es gibt für jeden Trinkwasserbehälter eine Be- und Entlüftungsanlage. Die überprüfen wir regelmäßig.

 

An- und Absaugrohr
Dieses Rohr saugt das Wasser an und ab. Es zeigt nach unten, damit das Wasser von unten und nicht von oben angesaugt wird. So kann sich kein Wasserstrudel bilden, wenn der Wasserstand mal niedrig ist. Aus der Vertiefung darunter kann dann gut herausgesaugt werden.

Was für Wasser kommt hier im Behälter an?

Wasser aus vielen Wasserwerken im Umfeld, z.B. aus Wasserwerk 5 und 6, 12 und 13 und von unseren Tiebrunnen 3, 5, 6 und 9.

 

Ablagerungen im Wasserrohr...

 

Was sind das für orangefarbene Ablagerungen im Rohr?

Das sind Inkrustationen. Diese mineralische Ablagerungen sehen nicht schön aus. Aber sie sind hilfreich, weil sie aus den natürlichen Bestandteilen des Trinkwassers bestehen und die Rohrleitung von innen schützen.

...nennt man

Warum sind sie orange?

Die rotorangene Farbe kommt daher, weil Eisen im Trinkwasser ist. In einigen Gebieten gibt es eine Beigefärbung, das liegt am Aluminium im Trinkwasser. Im Bereich Dornberg gibt es etwas Mangan im Trinkwasser, das führt zu einer Schwarzfärbung. Je nach Wasserbeschaffenheit haben die Inkrustationen unterschiedliche Einfärbungen. All diese Inhaltsstoffe sind in den im Trinkwasser enthaltenen Mengen sehr gesund für uns.

 

Groß wie ein Schwimmbecken!

 

Wie viel Wasser passt in diesen Riesenbehälter?

Dieser Behälter hat einen Inhalt von 1.000 Kubikmeter, also 1 Millionen Liter. - Und er gehört zu den kleineren. Wir haben eine zweite 1.000 Kubikmeter-Kammer nebenan und der neue Behälter, der auf der anderen Seite nebenan steht, hat 2.000 Kubikmeter. Insgesamt sind es also 4.000 Kubikmeter.

In Bielefeld gehören die 4.000 Kubikmeter eher zu den mittelgroßen Behältern. Der größte Behälter, den wir haben, ist rund und enthält 10.000 Kubikmeter.

 

Prüfen der Folie im Behälter

Folie

 

Der ganze Behälter ist mit blauer Kunststofffolie ausgekleidet. Dahinter ist Vliesstoff, dann kommt die Betonwand. Der Behälter ist ursprünglich betoniert worden. Dann hat er einen Putz als Schutz für den Beton bekommen und ist so jahrzehntelang betrieben worden.
In dem Beton haben sich im Laufe der Jahrzehnte leichte Risse gebildet. Man hätte den Beton dicht machen, ausspritzen müssen. Man hat sich damals aber entschieden, die Folie zur Abdichtung zu benutzen, weil sie pflegeleicht ist.

Die Folie ist nun seit etwa 20 bis 25 Jahren im Einsatz. Wir haben zwei Löcher in die Wand geschnitten, um die Folie zu kontrollieren.
Das werten wir aus, bevor die Löcher wieder verschlossen werden und das Wasser wieder in den Behälter fließen kann.

 

Ratz

Und nun schnell raus,
bevor das Wasser wieder reinläuft!

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