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Aktionen und Projekte

Rund um das Thema Demographie gibt es immer wieder bunte Aktionen, bei denen Kinder und Jugendliche mitgemacht und mitgestaltet haben. Vielleicht bist Du das nächste Mal dabei? Auf den folgenden beiden Seiten kannst Du Dir zuerst drei spannende Aktionen und dann drei weitere besondere Projekte ansehen.

Jongleur

Projekt 1: Neue Ideen im Liegestuhl

Ist Euch das auch schon aufgefallen? Die besten Ideen kommen oft, wenn man ganz entspannt ist. In der Hängematte zum Beispiel. Oder im Liegestuhl...

Ich habe deshalb zusammen mit der Bremer Künstlerin Ulla Deetz ein spannendes Kunstprojekt rund um den Liegestuhl veranstaltet. Das Projekt hieß „Räume der Zukunft - Sichtwechsel im Liegestuhl“. Unser Ziel war es, dass sich viele Bielefelderinnen und Bielefelder mit dem Thema Demographie beschäftigen und neue Ideen für die Zukunft ihrer Stadtteile entwickeln. Das hat geklappt, und es haben ganz viele mitgemacht: Kinder, Erwachsene, Musiker, Clowns, Schriftsteller, auch ein Pantomime. Den seht Ihr hier rechts auf dem Siegfriedplatz. Zum Liegestuhlprojekt gibt's auch eine Broschüre.

 


Huhuu!
Klick mich!
Liegestuhlprojekt? Klingt cool! Dazu gibt es einen bunten Fotoklicker mit tollen Bildern.
Schaut Euch an, wie das Projekt gelaufen ist!


Projekt 2: Bücher schlagen Brücken zwischen Jung und Alt

„Was liest du denn gerade?“ - Über Bücher kann man prima ins Gespräch kommen. Als Ihr kleiner wart, haben Euch vielleicht Oma oder Opa Bücher vorgelesen oder Ihr habt zusammen Bilder angeschaut. Jetzt könntet Ihr wahrscheinlich schon älteren Menschen die nicht mehr so gut sehen können etwas vorlesen und mit ihnen über die Geschichten sprechen. Das genau passiert in dem Leseprojekt „Bücher schlagen Bücken“. 2011 fand es schon zum zweiten Mal in Bielefeld statt. Beim ersten Mal haben über fünfzig und beim zweiten Mal fast dreißig Schülerinnen und Schüler von drei Bielefelder Schulen mitgemacht.

LeseprojektRatz interviewt Frau Tatje

Was ist das Besondere an dem Projekt?
Susanne Tatje: „Ich finde es wichtig, dass sich junge und alte Menschen begegnen. Genau das ist durch das Leseprojekt möglich. Das Vorlesen und Zuhören macht beiden Generationen Spaß und es entstehen interessante Gespräche. Alle können viel voneinander lernen und kommen sich näher.“

Leseprojekt

Wie funktioniert das Leseprojekt?
Die Jugendlichen nehmen zuerst an einer Lese-Schulung von der „Stiftung Lesen“ teil und erhalten Vorlese-Tipps und einen „Lesekoffer“ mit ausgewählten Büchern. Dann geht es los. In regelmäßigen Abständen besuchen sie ältere Menschen in Bielefelder Senioreneinrichtungen und lesen ihnen etwas vor. Was, das können die Vorleser auswählen. Aber manchmal haben die älteren Damen und Herren auch selbst Wünsche.
Nach dem Vorlesen sprechen die jungen Vorleserinnen und die älteren Menschen dann über den Text. Dabei entstehen oft interessante Gespräche. Die jungen Menschen erfahren, wie es früher war, und die älteren Menschen lernen etwas über das Leben der `heutigen Jugend`.

Linktipp
Leseempfehlungen der Stiftung Lesen

Besuch im Rathaus: Hier seht Ihr mich
gemeinsam mit der Klasse 7d vom Gymnasium
am Waldhof Seite an Seite mit Klassenlehrerin
Karin Stallmann (Mitte) und Schulleiterin Ruth
Leutheusser-de Vries (links)

Projekt 3: Kinder und Jugendliche werden Experten für die Zukunft

Die beiden Bielefelder Schulen „Gymnasium am Waldhof“ und „Kuhlo Realschule“ führten 2012 mit dem Amt für Demographie und Statistik große Demographieprojekte durch. Im Unterricht setzten sich 12- bis 13-jährige Schülerinnen und Schüler intensiv mit ihrer Zukunft auseinander. Sie machten auch Interviews, zum Beispiel mit dem Vorsitzenden des Seniorenrates, einem Demographie-Forscher oder einem Mitarbeiter des Amtes für Integration im Rathaus. Eine Klasse besuchte mich zum Abschluss im Rathaus und berichtete von ihren Erfahrungen. Höhepunkt des Projektes war eine Zukunftswerkstatt zum Thema „Wie wollen wir leben?“, in der sich die Kinder überlegten, wie Bielefeld im Jahr 2050 aussehen soll. Die Gedanken und Wünsche der Kinder an ihre Zukunft habe ich im Demographiebuch für Kinder „Unsere Zukunft – meine Stadt“ dargestellt.


Kochtopf
Wie wollen wir leben im Jahr 2050?
Die Kinder wünschten sich zum Beispiel eine Lernmaschine, damit das Lernen schneller geht, mehr grüne (Spiel-) Plätze in der Stadt, bessere Busverbindungen und moderne Schulen mit kleineren Klassen. Die Umwelt sollte sauber sein, kein alter Mensch einsam, und jeder sollte Arbeit bekommen und genug Geld verdienen.

Große Präsentation der Ergebnisse
Am Ende des Tages waren Eltern, Lehrer, Fernsehen, Zeitungen und der Bürgermeister von Bielefeld zur Präsentation geladen. Auf der Bühne zeigten die Schüler ihre Ergebnisse in Bildern, auf Schildern und Zetteln, die sie aus einem großen Suppentopf zogen. Und wisst Ihr was? Der Bürgermeister hat versprochen, einige Ideen im Rathaus aufzugreifen!